Einführung

Immer mehr Fabriken setzen auf handgeführte Laserschweißgeräte und steigern so ihre Produktionseffizienz deutlich. Dies stellt jedoch auch höhere Anforderungen an die Sicherheit beim Laserschweißen. Da Faserlaser üblicherweise der Klasse 4 zugeordnet sind, sind die Sicherheitsrisiken deutlich höher als bei herkömmlichen Schweißverfahren. Unzureichende Sicherheitsvorkehrungen können leicht zu Verletzungen und Produktionsausfällen führen.

Der Artikel wird sich auf die Sicherheitsstandards von konzentrieren Handlaserschweißmaschinen, wobei die Bedeutung von PSA, Verriegelungssystemen und internationaler Konformität (CE/UL) für Fabriken hervorgehoben wird, um Unternehmen bei der Etablierung umsetzbarer Sicherheitsprotokolle zu unterstützen.

Hand-Laserschweißmaschine

Ist das Handlaserschweißen sicher?

Handlaserschweißen ist sicher, wenn es innerhalb eines umfassenden Sicherheitssystems durchgeführt wird. Diese Laser sind typischerweise Laser der Klasse 4, also Hochenergiegeräte, die gewisse Risiken bergen. Ohne geeignete Schutzmaßnahmen können sie Augenverletzungen, Hautverbrennungen oder Schäden durch reflektiertes Licht verursachen. Es ist unerlässlich, die Sicherheitsstandards für das Laserschweißen strikt einzuhalten, insbesondere:

Ein vollständiges und standardisiertes Laserschutzsystem der Klasse 4
Standardisierte persönliche Schutzausrüstung für Laserschweißer
Sicherheitstechnische Merkmale der Ausrüstung, wie z. B. Verriegelungen, Not-Aus-Taster und automatische Schutzfunktionen
Einhaltung internationaler Standards (z. B. OSHA, CE-Kennzeichnung, UL)

Das Gerät selbst ist nicht das Problem; die Schweißrisiken sind beherrschbar. Entscheidend ist die normgerechte Anwendung. Solange die entsprechenden Schutzmaßnahmen getroffen werden, können handgeführte Laserschweißgeräte stabil und sicher betrieben werden.

Warum ist Sicherheit beim Laserschweißen so wichtig?

Für Käufer haben Schweißsicherheitssysteme direkten Einfluss auf die Produktionsstabilität und die Gesamtkosten. Unzureichende Sicherheitsvorkehrungen können leicht zu Anlagenstillständen (die 20–40 % der Produktion betreffen), Personenschäden und zusätzlichen Reparatur- und Entschädigungskosten führen und somit die Effizienz der Produktionslinie verringern. Darüber hinaus übersteigen diese versteckten Kosten oft den Preis der Ausrüstung selbst bei Weitem.

Gleichzeitig ist Sicherheit entscheidend für die Konformität der Geräte mit den Vorschriften und ihre Marktfähigkeit. Beispielsweise erfordert der Markteintritt in Europa oder Nordamerika in der Regel die Einhaltung von Zertifizierungsanforderungen wie CE-Kennzeichnung und UL. Geräte, die Laserschutznormen erfüllen und über umfassende Sicherheitskonzepte – wie Verriegelungssysteme und Schutzstrukturen – verfügen, bestehen Audits mit höherer Wahrscheinlichkeit, wodurch Risiken reduziert und die Stabilität im Langzeitbetrieb erhöht werden. Aus Beschaffungssicht ist Sicherheit kein optionales Extra, sondern ein Kernfaktor für die langfristige Nutzbarkeit der Geräte.

Verständnis der Laserrisiken der Klasse 4 in der realen Produktion

Die Hauptrisiken von Lasern der Klasse 4 ergeben sich aus der Kombination von hoher Energiedichte und unsichtbaren Laserstrahlen. Darüber hinaus können in Produktionsumgebungen mehrere Risikofaktoren gleichzeitig auftreten. Um die Sicherheit der Bediener zu gewährleisten, ist es unerlässlich, die Hauptgefahrenquellen zu identifizieren und systematische Schutzmaßnahmen zu implementieren.

Direkte Laserstrahlung: Laserstrahlen können sofortige Augenschäden oder Hautverbrennungen verursachen und stellen somit das direkteste Risiko dar.
Hinweis: Die Bediener müssen eine Schutzbrille und Schutzkleidung tragen, die der Wellenlänge und der Leistungsstufe angemessen sind.

Reflektiertes Licht: Hochreflektierende Materialien wie Aluminium und Edelstahl können unkontrolliertes reflektiertes Licht erzeugen, das die Sichtlinie umgehen und in Gefahrenbereiche eindringen kann.
Hinweis: Um den Reflexionsweg zu kontrollieren, sollten Sie entspiegelte Oberflächen oder geschlossene Arbeitsumgebungen verwenden.

Dämpfe und schädliche Gase: Beim Schweißen entstehen Metalldämpfe und schädliche Gase; längeres Einatmen kann die Atemwege beeinträchtigen.
Hinweis: Installieren Sie effektive Absaug- oder Filtersysteme, um ein sicheres Arbeitsumfeld zu gewährleisten und die Gesundheit des Personals zu schützen.

Hohe Temperaturen und Brandgefahren: Das Schmelzbad und die Schweißspritzer können lokal hohe Temperaturen verursachen und in Gegenwart von brennbaren Materialien Brände entzünden.
Hinweis: Tragen Sie Schutzkleidung aus hitzebeständigen, flammhemmenden Materialien; halten Sie den Arbeitsbereich sauber und frei von brennbaren Materialien; und ergreifen Sie Brandschutzmaßnahmen.

Laser der Klasse 4 bergen vielfältige Risiken, und eine einzelne Schutzmaßnahme reicht nicht aus, um alle Gefahren zu bannen. Eine sichere und stabile Produktion lässt sich nur durch umfassende Kontrollmaßnahmen erreichen, darunter persönliche Schutzausrüstung (PSA), Schutzeinrichtungen, Verriegelungssysteme und Betriebsanweisungen.

Checkliste für Sicherheitsanforderungen beim Laserschweißen

Für Käufer müssen Lasergeräte den Sicherheitsstandards für das Laserschweißen entsprechen, und die Vollständigkeit ihrer Laserschutzstandards muss gründlich geprüft werden. Basierend auf praktischen Anwendungen bietet die folgende Analyse einen kurzen Überblick über wichtige Konfigurationen:

Grundlegende persönliche Schutzausrüstung (PSA)

Laserschutzbrillen: Wählen Sie die geeignete optische Dichte (OD) basierend auf der Wellenlänge des Geräts (z. B. 1064 nm), um die Laserstrahlung effektiv zu blockieren.
Schutzhandschuhe und Overalls: Verhindert Verbrennungen durch heiße, geschmolzene Flüssigkeiten und Spritzer und reduziert gleichzeitig die direkte Einwirkung von reflektiertem Licht auf die Haut.
Atemschutz (je nach Arbeitsbedingungen): Verwenden Sie Masken oder Filtersysteme, um das Einatmen schädlicher Gase zu reduzieren.

Sicherheitsdesign für Ausrüstung

Verriegelungssystem: Der Laser wird automatisch abgeschaltet, wenn die Sicherheitstür geöffnet ist oder das Gerät eine Fehlfunktion aufweist. Dadurch werden Risiken durch versehentliches Auslösen oder Fehlbedienung vermieden.
Not-Aus (Not-Aus): Ermöglicht das schnelle Abschalten der Anlagen im Notfall; dies ist eine unerlässliche Sicherheitsmaßnahme, die vor Ort vorhanden sein muss.
Automatischer Schutz gegen Temperatur-/Stromanomalien: Das Gerät schaltet sich bei Überhitzung oder Stromstörungen automatisch ab, um Geräteschäden oder Sicherheitsvorfälle zu verhindern.

Arbeitsumgebung und Hilfssysteme

Rauchabsaug- oder Filtersystem: Dient zur Handhabung von Metallrauchen, die beim Schweißen entstehen, und verhindert so, dass die Gesundheit des Bedieners durch langfristiges Einatmen beeinträchtigt wird.
Arbeitsbereichsabsperrung (Barrieren/Warnschilder): Verhindert den Zugang für nicht autorisiertes Personal durch physische Barrieren oder Beschilderungen und verringert so das Risiko von Lichtreflexionen und versehentlichem Kontakt.

Compliance-Zertifizierungen

CE Kennzeichnung: Die Geräte entsprechen den EU-Richtlinien für Sicherheit und Maschinen, was eine Voraussetzung für den Zugang zum europäischen Markt ist.
UL-Zertifizierung für Lasergeräte: Bestätigt, dass die Geräte den nordamerikanischen Normen für elektrische und sicherheitstechnische Anforderungen entsprechen und steigert so die Marktakzeptanz.
Einhaltung der US-Lasersicherheitsstandards / OSHA: Die Ausrüstung und die Betriebsumgebung entsprechen den US-amerikanischen Arbeitsschutzbestimmungen.

Schulungs- und Betriebsabläufe

Bedienerschulung: Die Bediener müssen die mit den Geräten verbundenen Risiken, die korrekten Anwendungsmethoden und die Notfallmaßnahmen verstehen.
Standardarbeitsanweisungen (SOP): Standardisieren Sie die Arbeitsschritte, um menschliche Fehler zu reduzieren und die Konsistenz und Sicherheit im Betrieb zu verbessern.

Wir müssen die Sicherheit des Laserschweißens gewährleisten, und alle oben genannten Aspekte erfordern eine systematische Bewertung und Überprüfung, um langfristige Risiken wirksam zu mindern.

Häufige Fehler bei der Verwendung von Schutzausrüstung beim Laserschweißen

In der Praxis entstehen viele Sicherheitsprobleme nicht durch fehlende persönliche Schutzausrüstung, sondern durch deren falsche Anwendung. Folgende Irrtümer sind weit verbreitet:

  • Verwendung einer normalen Schutzbrille anstelle einer Laserschutzbrille: Diese können Laser bestimmter Wellenlängen nicht blockieren, was ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko darstellt.
  • Diskrepanz zwischen PSA und Geräteleistung: Schutzebenen niedrigerer Stufen sind nicht für Hochleistungsgeräte geeignet, wodurch die Schutzwirkung wirkungslos wird.
  • Das Risiko von reflektiertem Licht ignorieren: Sich nur auf das direkte Licht zu konzentrieren und dabei Reflexionen zu ignorieren, ist ein häufiger Fehler vor Ort.
  • Uneinheitliche Schutzausrüstung: Unterschiedliche Betreiber, die unterschiedliche Standards anwenden, können leicht Sicherheitslücken verursachen.
  • Vernachlässigung des Atemschutzes bei längerer Arbeit: Die Ansammlung von Staub und Dämpfen hat erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit, wird aber oft übersehen.

Maschinensicherheitsdesign: Offene vs. geschlossene Systeme

In der Praxis hat die Konstruktion der Geräte direkten Einfluss auf die Sicherheit des Bedieners und ist ein Schlüsselfaktor bei der Auswahl einer Laserschutzlösung der Klasse 4. Unterschiedliche Konstruktionen unterscheiden sich hinsichtlich Schutzwirkung, Anwendungsmethoden und Konformität.

VergleichsdimensionOffenes SchweißenHalbgeschlossenVollständig geschlossen
LaserschutzverfahrenSetzt auf persönliche Schutzausrüstung und Betriebsabläufe.Reduziert direkte und reflektierte Strahlung durch teilweise AbschirmungDie geschlossene Struktur isoliert den Laser vollständig.
Kontrolle des reflektierten LichtsKeine bauliche Steuerung, beruht auf dem Bewusstsein des Bedieners.Blockiert teilweise ReflexionswegeKontrolliert Reflexionen innerhalb eines geschlossenen Raumes
Gefährdung des PersonalsDie Bediener sind dem Arbeitsbereich direkt ausgesetzt.Die Bediener sind teilweise isoliertDie Bediener sind vollständig vom Laser isoliert.
BetriebsflexibilitätTragbar, geeignet für Anwendungen in verschiedenen SzenarienEinige EinschränkungenFester Arbeitsplatz oder automatisierter Betrieb
AutomatisierungskompatibilitätHauptsächlich manuelle BedienungKann mit Teilautomatisierung integriert werden.Einfache Integration in automatisierte Produktionslinien
Sicherheitskontrollmethodeprimär auf menschlicher Kontrolle basierende SteuerungKombination aus menschlicher und struktureller KontrolleVorwiegend strukturelle und systembasierte Steuerung
Compliance-SchwierigkeitenErfordert zusätzliche Maßnahmen, um die Standards zu erfüllenStandardanforderungen leichter zu erfüllenLeichtere Einhaltung der CE/UL-Zertifizierungen
AnwendungsszenarienWartung, Vor-Ort-Einsätze, KleinserienfertigungStandardmäßige WerkstattabläufeMassenproduktion, kontinuierlicher Betrieb

Auswahlempfehlungen:
Offene Anlagen eignen sich für flexible Betriebsabläufe, erfordern jedoch eine strenge Überwachung.
Halbgeschlossene Einheiten eignen sich für die meisten Fabrikanwendungen.
Vollständig geschlossene Einheiten eignen sich besser für Produktionsumgebungen mit hohem Leistungsbedarf und hoher Automatisierung.

Globaler Compliance-Leitfaden: USA vs. Europa vs. Andere

Die Anforderungen an die Lasersicherheitsstandards der Klasse 4 in Fabriken variieren je nach Markt. Daher sollten sich Käufer und Verkäufer über die Konformitätsanforderungen für die Ausrüstung in den jeweiligen Märkten informieren.

RegionStandard / OrganisationSchlüsselanforderungenAuswirkungen auf die Beschaffung
Vereinigte Staaten von Amerika (USA)OSHASchwerpunkt auf Betriebssicherheit, Arbeitsumgebung und PersonenschutzstandardsAusrüstung und Arbeitsplatz müssen den Sicherheitsanforderungen entsprechen; dies kann sich auf die Nutzung und Inspektionen auswirken.
Nordamerika MarktULZertifizierung für elektrische Sicherheit und allgemeine GerätesicherheitGeräte ohne UL-Zertifizierung haben es schwer, auf den Markt zu gelangen oder von Kunden akzeptiert zu werden.
Europa (EU)CE-KennzeichnungSchwerpunkt ist die Einhaltung von Gerätevorschriften, die Risikobewertung und die Sicherheitsrichtlinien für Maschinen.Produkte ohne CE-Kennzeichnung dürfen nicht in die EU verkauft oder exportiert werden.
International (Sonstige)ISO-StandardsAllgemeine Sicherheitsrichtlinien und Konstruktionsreferenzen bereitstellenTrägt zur Verbesserung der Vielseitigkeit der Ausrüstung und der internationalen Anerkennung bei

Empfehlungen:
Für den US-Markt: Fokus auf US-Lasersicherheitsstandards und OSHA-Vorschriften.
Für den europäischen Markt gilt: Die Einhaltung der CE-Lasersicherheitsnormen ist zwingend erforderlich.
Für Kunden mit internationalem Kundenstamm wird empfohlen, sowohl die CE- als auch die UL-Normen zu erfüllen, um den Anwendungsbereich zu erweitern.

Häufige Sicherheitsfehler, die Käufer vermeiden sollten

In der Praxis bei der Laserschweißung entstehen Sicherheitsrisiken durch vielfältige Faktoren, die die Produktionseffizienz und Betriebssicherheit erheblich beeinträchtigen. Folgende Probleme treten häufig in der Praxis auf:

Einziger Fokus auf den Preis bei gleichzeitiger Vernachlässigung der Sicherheit: Die meisten Käufer konzentrieren sich lediglich auf die Leistung und den Preis der Geräte und vernachlässigen dabei, ob diese über ein umfassendes Sicherheitskonzept (optische Pfadisolierung, Not-Aus-Systeme und Verriegelungsmechanismen) verfügen. Die Folge ist, dass die Geräte zwar betriebsbereit sind, die mit dem Langzeitbetrieb verbundenen Risiken jedoch unkontrolliert bleiben, was später zu hohen Nachrüstkosten führt.

Übermäßige Abhängigkeit von persönlicher Schutzausrüstung bei gleichzeitiger Vernachlässigung des Systemschutzes: Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass das Tragen einer Schutzbrille Sicherheit garantiert. In einer Laserumgebung der Klasse 4 dient die persönliche Schutzausrüstung (PSA) jedoch als letzte Verteidigungslinie. Ohne bauliche Trennung oder Kontrolle des optischen Strahlengangs können reflektiertes Licht und Bedienungsfehler weiterhin zu Verletzungen führen.

Nichtberücksichtigung von Unterschieden in den Materialreflexionsrisiken: Werkstoffe wie Aluminium, Edelstahl und verzinktes Blech weisen beim Schweißen unterschiedliche Reflexionseigenschaften auf und erfordern daher differenzierte Beurteilungen. Bei stark reflektierenden Materialien steigen die Risiken ohne Parameteroptimierung oder Antireflexionsbeschichtung deutlich an.

Vernachlässigung der Zertifizierung: Manche Käufer betrachten Zertifizierungen lediglich als Exportdokumente, doch CE-Kennzeichnung und UL-Zertifizierung stellen im Wesentlichen eine systematische Überprüfung der Konstruktion, der elektrischen Eigenschaften und der Sicherheitslogik dar. Fehlende Zertifizierungen deuten oft darauf hin, dass die Gerätekonstruktion selbst keiner umfassenden Sicherheitsprüfung unterzogen wurde und Risiken bergen kann.

Vernachlässigung von Schulungen vor Ort und standardisierten Arbeitsabläufen: Viele Fabriken gehen davon aus, dass die Anlagen bei Anlieferung sofort betriebsbereit sind. Laserschweißen reagiert jedoch sehr empfindlich auf die Gewohnheiten des Bedieners (Brennweite, Winkel, Scanmethode). Fehlende Schulung kann zu Qualitätsschwankungen und Sicherheitsrisiken führen.

Vernachlässigung von Schulungen vor Ort und standardisierten Arbeitsabläufen: Viele Fabriken gehen davon aus, dass die Anlagen bei Anlieferung sofort betriebsbereit sind. Laserschweißen reagiert jedoch sehr empfindlich auf die Gewohnheiten des Bedieners (Brennweite, Winkel, Scanmethode). Fehlende Schulung kann zu Qualitätsschwankungen und Sicherheitsrisiken führen.

Die Auswirkungen von Wartungsarbeiten auf die Sicherheit werden oft unterschätzt: Probleme wie die Verschmutzung optischer Linsen, Beschädigungen an Schutzlinsen und Instabilitäten im Kühlsystem können die Sicherheitsmargen schrittweise verringern. Der Betrieb von Anlagen garantiert keine Sicherheit, und die Kosten für die Anschaffung neuer Anlagen sind deutlich höher als die Wartungskosten.

Best Practices für einen sicheren Betrieb

Vor der Inbetriebnahme vollständige Sicherheitsprüfungen auf Systemebene durchführen: Vor jedem Startvorgang ist zu überprüfen, ob der Not-Aus-Schalter, die Verriegelungsschalter und die Schutzabdeckungen ordnungsgemäß funktionieren und ob keine Gefahr abnormaler Reflexionen im optischen Pfad besteht, um Betriebsstörungen zu vermeiden.

Den Arbeitsbereich streng kontrollieren: Der Laserarbeitsbereich muss klar definierte Sicherheitsgrenzen aufweisen; Nicht-Bediener dürfen den Bearbeitungsbereich nicht betreten, um das Auftreten von Sicherheitsvorfällen zu reduzieren.

Prozessparameter entsprechend einstellen: Parameter wie Leistung, Frequenz und Schwingungsmodus müssen innerhalb des vorgegebenen Prozessbereichs verwendet werden; Einstellungen sollten nicht allein auf Erfahrungswerten basieren. Unkontrollierte Parameter führen häufig zu Verbrennungen, Spritzern und ungleichmäßigen Schweißnähten.

Überprüfen Sie regelmäßig das optische System und die Schutzlinsen: Verschmutzung oder Ablation von Schutzlinsen kann zu abnormaler Energiereflexion oder -dämpfung führen und somit Sicherheit und Qualität beeinträchtigen.

Kühl- und Rauchabsauganlagen prüfen: Unzureichende Kühlung kann zu Fehlfunktionen der Lichtquelle führen, während Staubablagerungen den Laserstrahl behindern können – diese versteckten Risiken werden leicht übersehen.

Standardisierte Bedienerschulung: Die Schulung sollte die Kontrolle der Brennweite, Scanmethoden, Materialidentifizierung und Notabschaltverfahren umfassen, um die Betriebssicherheit zu erhöhen.

Führen von Betriebsprotokollen und Wartungsaufzeichnungen der Geräte: Die Dokumentation des Stromverbrauchs, der Linsenwechselintervalle und von Alarmereignissen hilft, Verschleißerscheinungen frühzeitig zu erkennen und plötzliche Ausfälle zu verhindern.

Fazit

In der modernen Fertigung ist die Sicherheit beim Laserschweißen ein zentraler Wettbewerbsvorteil. Durch die Einrichtung eines umfassenden Laserschutzsystems der Klasse 4, das den globalen Normen entspricht, können Unternehmen die Sicherheit ihrer Bediener gewährleisten, den langfristig stabilen Betrieb der Anlagen sicherstellen und eine echte Kapitalrendite (ROI) erzielen.

Wenn Sie nach sicherheitszertifizierten Laserschweißlösungen suchen, wenden Sie sich an einen Kempson-Lieferant mit einem bewährten Sicherheitssystem zur Reduzierung langfristiger Betriebsrisiken.

Häufig gestellte Fragen

F: Was ist Laserschutz der Klasse 4?

A: Laserschutz der Klasse 4 ist ein Sicherheitssystem für Hochleistungslaser. Laser dieser Klasse können durch direkte Bestrahlung Verletzungen verursachen und stellen durch reflektiertes oder gestreutes Licht ein Risiko für Augen und Haut dar. Zum Schutz gehören typischerweise die Absperrung des Arbeitsbereichs, Schutzabdeckungen oder Sicherheitsbarrieren, Verriegelungssysteme, Warnschilder und auf die Laserwellenlänge abgestimmte Laserschutzbrillen. Im Wesentlichen handelt es sich bei Laserschutz der Klasse 4 um ein umfassendes System aus Sicherheitsmanagement und technischen Schutzmaßnahmen.

F: Welche optische Dichte (OD) muss eine Laserschutzbrille für das Faserlaserschweißen haben?

A: Die Auswahl der Schutzbrille muss auf der Laserwellenlänge (typischerweise 1064 nm) und der Nennleistung (1000 W–6000 W+) basieren. Wenn die Schutzbrille nicht auf die korrekte Wellenlänge oder Nennleistung abgestimmt ist, besteht ein Risiko.

F: Kann ein handgeführtes Laserschweißgerät in einer Standardwerkstatt eingesetzt werden?

A: Ja, aber grundlegende Sicherheitsvorkehrungen müssen getroffen werden, wie z. B. die Einrichtung eines Laserarbeitsbereichs, das Anbringen von Warnschildern und das Verhindern des Zutritts unbefugter Personen zum Arbeitsbereich. In Standardwerkstätten muss die Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen streng kontrolliert werden.

F: Welche Ausbildung ist für Laserschweißer erforderlich?

A: Bediener müssen in der Regel die Steuerung der Laserbrennweite, die Einstellung der Schweißparameter, die Materialidentifizierung und die Notabschaltverfahren beherrschen. Für industrielle Anwendungen empfehlen wir eine standardisierte Schulung vor Arbeitsbeginn.

F: Können Aluminium und Edelstahl sicher lasergeschweißt werden?

A: Ja, aber zusätzliche Sicherheits- und Prozesskontrollen sind erforderlich, da Aluminium und Edelstahl stark reflektierende Materialien sind: Es können Laserreflexionen auftreten, die eine Anpassung der Parameter und eine Kontrolle der Reflexionswege notwendig machen. Wir empfehlen die Verwendung eines Schwenkschweißkopfes, um das Risiko konzentrierter Reflexionen zu reduzieren.

F: Wie oft sollte eine Laserschweißmaschine aus Sicherheitsgründen gewartet werden?

A: Wir empfehlen regelmäßige Wartungsarbeiten, die sich nach der Nutzungsintensität richten und im Allgemeinen tägliche Linseninspektionen, wöchentliche Reinigung des optischen Pfades sowie regelmäßige Systemprüfungen umfassen, um eine stabile Laserleistung und effektive Sicherheitskontrollen zu gewährleisten.

F: Wie wählt man aus Sicherheitsgründen zwischen tragbaren und geschlossenen Laserschweißgeräten?

A: Für flexible Reparaturen oder Kleinserien ist eine tragbare Maschine geeignet; für die Massenproduktion oder den Langzeitbetrieb ist eine geschlossene Maschine im Hinblick auf Sicherheit und Stabilität die bessere Wahl.